Yusuf H. Geschichte

Über mich

Ich heiße Yusuf H. und bin 60 Jahre alt (2018).


Beziehung zur Shishalogie

Der Inhaber von Shishalogie war als Jugendlicher ein Schüler von mir. 2011 trafen wir uns erstmals auch um eine Shisha auszuprobieren.


Wie kam ich auf Shisha?

Auf Shisha kam ich über mein Hobby orientalische Geschichte und Kultur im Jahre 1987. Damals kaufte ich im Rahmen meiner Orientsammlung unter anderem auch Shishas als typischen orientalischen Kulturgegenstand. An Rauchen dachte ich da jedoch noch nicht, zumal ich Nichtraucher war.


Wie kam das erste Rauchen?

Das Shisharauchen kam bei mir 2003 erstmals zustande, nachdem ich in einer Shisha-Bar mit Freunden eine Shisha mit Erdbeer-Tabak probiert hatte und hellauf begeistert war. Kurz darauf kam einer meiner Freunde auf die Idee, auch mal bei mir zu Hause eine meiner Shishas auszuprobieren. Er kannte sich jedoch damit nicht aus. Wenig später brachte er daher einen Freund aus der Türkei mit, der alle Zutaten dabei hatte, und es konnte losgehen.

Unsere erste Shisha war nur teilweise ein Erfolg, weil wir vieles falsch gemacht hatten. So kam ein richtiger Genuss nicht zustande. Aber ein Anfang war gemacht. Nach und nach lernten wir jedoch, das Shisharauchen zu verbessern. Hier stieß ich irgendwann an meine Grenzen, als sich herausstellte, dass die Qualität meiner Shishas nicht immer die beste war. In der Türkei hatte ich Wasserpfeifen-Cafes gesehen. Die dort benutzten Wasserpfeifen machten einen weitaus stabileren Eindruck, als das, was ich zu Hause hatte.


Ahmet Elmas

Dennoch begann das Shisharauchen bei mir an Fahrt aufzunehmen, und bald rauchte ich mit den verschiedensten Leuten bei mir zu Hause und auch in Shisha-Bars.

Schritt für Schritt begann ich meine Shishasammlung zu erweitern und suchte dabei nach hochwertigen Shishas und Zubehör. Dabei stieß ich eines Tages auf eine Anzeige, die genau das versprach: Qualitätswasserpfeifen direkt aus der Türkei vom Hersteller, einem Familienbetrieb.

Ich nahm Kontakt auf, und es stellte sich heraus, dass die Verkäuferin gar nicht weit von mir entfernt wohnte und die Schwester des wohl bekanntesten türkischen Wasserpfeifen-Herstellers Ahmet Elmas war.

Neugierig wie ich geworden war, fuhr ich bald dorthin um mir die Waren anzuschauen. Ja, das war genau das was ich seit langem gesucht hatte: Handgearbeitete traditionelle Shishas von hoher Qualität.

Ich kaufte damals gleich mehrere Shishas und hatte am Ende mehr Geld ausgegeben als ich ursprünglich vorhatte.


Unsere Partys

​Natürlich sollten diese Shishas nicht nur als Dekoration herumstehen, sondern auch benutzt werden. Dies ergab sich fast von selbst, da natürlich alle meine Besucher und deren Freunde auf diese neuen Errungenschaften neugierig waren. So kamen immer häufiger und immer mehr Personen zu mir, angezogen von den Shishas.

Mit diesen Shishas begann das wahre Rauchvergnügen. Ich lernte, dass bei einer Shisha jedes Teil von Wichtigkeit ist, damit das Rauchen ein wahrer Genuss wird. Zudem müssen unbedingt alle Teile luftdicht miteinander verbunden sein.

Im Jahre 2009 erreichte mich die Nachricht von Ahmet Elmas Schwester, dass Ahmet eine Filiale in Deutschland eröffnen wird, die die Schwester leiten sollte. Zur Eröffnung kam Ahmet Elmas nach Deutschland geflogen, und ich nahm dies zum Anlass ihn dort zu besuchen. Wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut, und ich erzählte ihm von meinem privaten Shisha-Cafe zu Hause. Mir kam nun die Idee, ihn zusammen mit einer Gruppe verschiedener Personen zu einem Informationstreffen zu mir einzuladen. Ahmet Elmas nahm dies mit Begeisterung an. Nun organisierte ich das Treffen, indem ich ganz bestimmte Personen ansprach, darunter ein Polizist, ein Professor für Wirtschaft und ein 17-jähriger Shisha-Freak. Eines Novemberabends war es nun soweit: Wir waren alle bei mir zu Hause versammelt, und der 17-Jährige hatte die Ehre, im Auftrag von Ahmet Elmas unsere erste Shisha zuzubereiten. Schon ab dem ersten Zuge entstand eine lebhafte Diskussion nicht nur um das Thema Shisha und Rauchen. In Windeseile verging der Abend. Es wurde bis tief in die Nacht hinein angeregt unterhalten, geraucht und türkischer Tee getrunken. Dazu gab es einige Süßigkeiten. So endete der Abend viel später als eigentlich geplant, und Ahmet Elmas spricht noch heute von seinem schönsten Abend in Deutschland.

Mich selbst hatte dieser Abend ebenfalls tief inspiriert. Mir kam die Idee, einmal mit Freunden eine richtige Shisha-Party zu organisieren. Im Jahre 2011 war es dann soweit: Eine Gruppe von etwa 5 Personen kam zum verabredeten Zeitpunkt, und die Party konnte losgehen. Diese Party wurde so ein großer Erfolg, dass wir beschlossen, bald darauf eine weitere zu veranstalten. Und so kam es, dass Shisha-Partys bei mir zu einer regelmäßigen Einrichtung wurden. Mehr und mehr Personen wurden hiervon angezogen. Einer meiner Stammgäste war auch Ilyas, heute Inhaber von Shishalogie.

Irgendwann kam dann der Punkt, wo mir das Ganze allmählich zu viel wurde. Aber, so einfach war es nicht, diese einmal in Schwung gekommenen Partys auszubremsen.


Erfahrung mit Tabak und Wasserpfeifen

Die Partys boten für mich die Möglichkeit, in kurzer Zeit viele verschiedene Tabaksorten ausprobieren zu können.

Hierbei wurde einer meiner Favoriten sogenannter Gül-Tabak, das ist Tabak mit Rosen-Geschmack.

Ein Freund von mir favorisierte hingegen Jasmin-Tabak. Weitere Renner waren Redbull-Tabak und Himbeer-Tabak, die überwiegend von ganz jungen Leuten bevorzugt wurden.

Im Laufe der Jahre veränderte sich immer wieder mein Geschmack, so dass ich nacheinander verschiedene Tabaksorten favoritisierte.

Als Sammler alter orientalischer Kulturgegenstände bevorzuge ich persönlich traditionelle türkische Wasserpfeifen, wobei ich aber die verschiedensten anderen Modelle auch durchprobiert und zu schätzen gelernt habe.

Die türkischen Wasserpfeifen von hoher Qualität haben lange Schläuche aus Ziegenleder, die wie ein Schwamm Schadstoffe festhalten und von daher den Geschmack positiv beeinflussen.

Diese Schläuche kann man jedoch nicht auswaschen wie zum Beispiel Silikon-Schläuche. Auch ist das Abdichten der einzelnen Teile mit Stoff und Klebeband eine Kunst für sich. Praktischer sind hier natürlich Edelstahl-Rauchsäulen mit Schraubverschluss.

Die Shishe„, das Gefäß für das Wasser, besteht meistens aus Glas.

Ich persönlich benutze zum Rauchen vorzugsweise Weißglas -Bowls. Dies hat folgenden Grund: Dort sieht man am schönsten den weißen Rauch hindurch.

Für welche Shisha man sich entscheidet, ob traditionell oder modern, ist letztlich Geschmackssache.

Ich kann lediglich empfehlen: Kauft hochwertige Qualität.


Erfahrung mit Tabak und Wasserpfeifen

Im Ergebnis meiner nun 16-jährigen Erfahrung im Shisharauchen möchte ich festhalten, dass das Shisharauchen für mich immer etwas Besonderes war und von daher nicht zu häufig stattfinden sollte.

Damals in der Zeit der Partys war ich gezwungen, bis zu 5-mal die Woche zu rauchen. Das wurde mir irgendwann einfach zu viel, und das Ganze begann mich zu langweilen.

Dadurch habe ich gelernt: Manchmal ist weniger mehr.

Ich habe dann das Shisharauchen zurückgefahren auf etwa einmal wöchentlich. Dieser Abstand ermöglicht mir, das Shisharauchen weiterhin als etwas Besonderes zu genießen.

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